
Praktisches
Gut zu wissen
Serbien ist unkompliziert zu bereisen – ein paar Dinge unterscheiden sich trotzdem vom EU-Alltag.
Währung
Gezahlt wird in Serbischen Dinar (RSD). Der Euro ist kein Zahlungsmittel, auch wenn Preise gelegentlich in Euro genannt werden. Geldautomaten gibt es in Zaječar ausreichend, Kartenzahlung ist in Hotels, Supermärkten und größeren Lokalen selbstverständlich. Für die Dörfer der Timočka Krajina, für die Kellerdörfer und für kleine Kafanas gilt: Bargeld mitnehmen.
Sprache und Schrift
Amtssprache ist Serbisch. Beschilderungen erscheinen häufig in kyrillischer Schrift, auf Verkehrsschildern meist zweischriftig. Wer die kyrillischen Buchstaben grob lesen kann, tut sich mit Straßennamen und Fahrplänen deutlich leichter. Der Stadtname selbst schreibt sich Зајечар.
Deutsch wird kaum gesprochen. Englisch reicht in Hotels und bei jüngeren Menschen; in Bussen und kleinen Läden hilft eine Übersetzungs-App.
Zeit, Strom, Netz
Serbien liegt in der mitteleuropäischen Zeitzone – gegenüber Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine Zeitverschiebung. Steckdosen entsprechen dem Typ F, wie in Mitteleuropa. Mobilfunk-Roaming aus der EU gilt in Serbien nicht automatisch zu EU-Konditionen: Vor der Reise den eigenen Tarif prüfen, sonst wird es teuer.
Notrufnummern
112
Europäische Notrufnummer
192
Polizei
193
Feuerwehr
194
Rettungsdienst
Zaječar ist Sitz eines Allgemeinkrankenhauses und Bezirkszentrum – die medizinische Grundversorgung ist vorhanden. Für Spezialbehandlungen wird nach Niš oder Belgrad verlegt.
Häufige Fragen
- Mit welcher Währung zahlt man in Zaječar?
- Mit dem Serbischen Dinar (RSD). Der Euro ist kein Zahlungsmittel. In der Stadt sind Kartenzahlung und Geldautomaten Standard; in den Dörfern der Timočka Krajina sollte man Bargeld dabeihaben.
- Gilt die europäische Krankenversicherungskarte in Serbien?
- Nein. Serbien gehört nicht zum EHIC-Raum. Zwischen Deutschland und Serbien besteht ein Sozialversicherungsabkommen – gesetzlich Versicherte lassen sich vor der Reise einen Anspruchsnachweis von ihrer Krankenkasse ausstellen. Eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung ist trotzdem sinnvoll, vor allem wegen des Rücktransports.
- Kommt man mit Englisch durch?
- Teilweise. Jüngere Menschen und Beschäftigte im Tourismus sprechen Englisch, Deutsch ist selten. Beschilderung und Museumstexte sind überwiegend serbisch, häufig in kyrillischer Schrift; englische Begleittexte gibt es in den größeren Häusern.
- Braucht man ein Visum für Serbien?
- Für Staatsangehörige der EU und der Schweiz nicht. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage genügt ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Die verbindliche Auskunft gibt das Auswärtige Amt.
Angaben zu Einreise und Gesundheit sind keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Auskunft Ihrer Krankenkasse.